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Die zehn häufigsten Fehler beim Laufen!

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Veröffentlicht von Michael in Tipps zum Laufen · 1 November 2022
Tags: Joggen>Rennen>FehlerbeimLaufen>;;
Die zehn häufigsten Fehler beim Laufen!

Amateur- oder Marathonläufer haben alle bereits mindestens eine der folgenden Fehler beim Laufen begannen. Hier findest du eine Auflistung der zehn häufigsten Fehler beim Laufen und außerdem Empfehlungen, um diese Fehler zu vermeiden.

1. Besessen von der Smartwatch sein

Smartwatches können für Läufer ein sehr nützliches Hilfsmittel sein. Durch die Smartwatch kann der Läufer nämlich überprüfen, welches Tempo er läuft und wie lange er für eine bestimmte Distanz benötigt. Insbesondere Amateur Läufer werden aber häufig, aufgrund der Smartwatch, dazu verleitet, die Geschwindigkeit ihrer Läufe zu schnell zu steigern. Zum Beispiel möchte ein Läufer das Tempo aus dem letzten 5-Kilometer-Lauf bei der nächsten Trainingseinheit steigern. Eine zu schnelle Leistungssteigerung kann für Läufer aber kontraproduktiv sein.

Empfehlung ✔️
Es ist empfehlenswert, die Smartwatch einfach mal Zuhause zu lassen. Dadurch kann der Läufer sich ganz auf seine Trainingseinheit konzentrieren und muss nicht ständig auf das Lauftempo oder die Dauer des Trainingslaufs achten.

2. Blindlings einem Trainingsplan folgen

Im Leben passiert ständig etwas Unvorhersehbares. Zum Beispiel tritt ein Unwetter auf und es regnet tagelang in Strömen. Einige motivierte Läufer möchten sich aber trotzdem strikt an ihren Trainingsplan halten. Die versäumte Trainingseinheit muss nachgeholt und bestenfalls die Distanz und die Intensität gesteigert werden. Das sind Fehler, welche häufig zu Verletzungen führen können.

Empfehlung ✔️
Schreibe den Trainingsplan mit einem Bleistift. Falls du ein Training ausfallen lassen musst, dann wurde getan, was getan werden musste. Falls mehrere Tage eines Trainingsplans nicht durchgeführt wurden, dann sollte die Intensität und Distanz für die folgende Woche angepasst werden.

3. Trotz Verletzung laufen

Auf die Heilung einer Verletzung zu warten, kann für Läufer schwierig sein und erfordert viel Geduld. Die Trainings- und Rennziele können aufgrund der Verletzung leider nicht eingehalten werden und vor allem der Spaß am Laufen entgeht dem Läufer. Trotz einer Verletzung zu laufen ist aber ein großer Fehler! Der Heilungsprozess wird verlangsamt und im schlimmsten Fall wird die Verletzung noch schlimmer.

Empfehlung ✔️
Du solltest lernen, das Laufen zu lieben, auch, wenn du dich nicht immer verbesserst. Es geht beim Laufen nicht nur darum, die Ziellinien zu überqueren. Gesund, aufgeregt und selbstbewusst an einer Linie zu starten ist wichtiger als schnell an der Startlinie zu sein. Der Weg ist das Ziel.

4. Zu hohes Tempo beim Start

Besonders Amateur Läufer begehen den Fehler, die Trainingseinheit mit einer zu hohen Geschwindigkeit zu beginnen. Bei Wettkämpfen ist dieses Phänomen ebenfalls häufig zu beobachten. Aufgrund einer hohen Motivation, Adrenalin und den Wettbewerbern wird zu schnell gestartet. Das kann zu Seitenstechen oder totaler Erschöpfung führen und dann wird nicht einmal die Ziellinie erreicht.

Empfehlung ✔️
Du solltest deinen Lauf mit einem Tempo beginnen, mit welchem du die ganze Strecke durchhalten wirst. Die erste Hälfte oder zwei Drittel der Strecke sollten mit Bedacht gelaufen werden und nicht von Emotionen geleitet werden.

5. Zu wenige Energie tanken/ Fehlende Erholungsmahlzeit

Direkt nach einer Laufeinheit ist man in der Regel nicht hungrig. Diverse Studien haben belegt, dass die Muskeln 45 Minuten nach dem Lauf Nährstoffe am besten aufnehmen. Sofern diese „Erholungsmahlzeit“ übersprungen wird, dann können hart erarbeitete Fortschritte umsonst gewesen sein.

Empfehlung ✔️
Genehmige dir eine Erholungsmahlzeit nach dem Laufen. Eine Mahlzeit mit Protein und Kohlenhydraten im Verhältnis 3:1 ist optimal für die Muskelregeneration nach dem Training.

6. Deinen Schuhen die Schuld geben

Die Schuhe sind nicht der Grund, weshalb Menschen sich verletzen. Das Lauftraining ist der Grund dafür, dass Menschen sich verletzen. Die Verletzungen entstehen also nicht aufgrund der Dämpfung oder der Höhe der Laufschuhe.

Empfehlung ✔️
Sofern die Schwierigkeiten mit Verletzungen hast, dann solltest du einen Arzt aufsuchen oder deine Lauftrainingseinheiten optimieren. Du solltest außerdem deinen Körper genug Zeit geben, sich zu erholen.

7. Sich selbst sabotieren
Bei Läufern, die sehr viel Zeit in die Vorbereitung auf einen Wettkampf investiert haben, können die eigenen Nerven der schlimmste Feind sein. Zum Beispiel, in dem sich ein Läufer eine Woche vor einem Marathon mit einem Marathon vorbereitet. Am Renntag für den eigentlichen Marathon wird er noch nicht vom „Vorbereitungs-Marathon“ erholt sein.

Empfehlung ✔️
Du solltest deine Nerven vor dem Wettkampf in den Griff bekommen. Diverse Visualisierungs- und Entspannungstechniken können dazu beitragen, die Nerven wieder in den Griff zu bekommen.

8. Intervalle bis zur Erschöpfung

Das Intervalltraining einiger Läufer kann außer Kontrolle geraten, sofern bis zur totalen Erschöpfung trainiert wird. Zu schnelles Laufen führt zu einer übermäßigen Erschöpfung.

Empfehlung ✔️
Du benötigst ein auf dich zugeschnittenes Intervalltraining. Du solltest dein Intervalltraining in einem gleichmäßigen Tempo absolvieren und nicht im höchst möglichen Tempo.

9. Bei leichten Läufen zu hart trainieren

Wenn deine leichten Lauftrainingseinheiten nicht einfach genug sind, dann werden wirst du bei den harten Lauftrainingseinheiten leiden. Dann wird es nämlich schwieriger, ein bestimmtes Lauftempo zu erreichen und sich später vom Training zu erholen. Als Resultat wird dein Verletzungsrisiko steigen und dein körperlicher Fortschritt wird gedämpft.

Empfehlung ✔️
Du solltest dein Lauftraining so absolvieren, dass du am Ende das Gefühlt hast, als hättest du noch viel länger laufen können. Deine Herzfrequenz sollte bei 70 bis 75 Prozent deines Maximums liegen.

10. Zu viel, zu schnell

Der größte Fehler heutzutage, insbesondere bei all diesen Marathon-Trainingsgruppen, ist, dass die Leute viel zu schnell von der Couch zum Marathon wechseln. Fünf Monate sind nicht lang genug, um ohne Verletzungsrisiko von null auf einen Marathon zu bauen.

Empfehlung ✔️
Wenn du ein Trainingsprogramm beginnst, dann solltest du in den ersten zwei bis drei Wochen die gleiche Strecke im gleichen Tempo durchführen. Erst danach kann allmählich das Stresslevel erhöht werden.

Autor: Michael





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Ich bin Michael und in meiner Freizeit bin ich gerne sportlich aktiv. In meinem Blog teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu meiner Lieblingssportart dem Laufen. Viel Spass beim erkunden der Seite!
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